
Auch in diesem Herbst haben wir uns um zwei Flächen in der Plauer Region gekümmert. Die Pflegemaßnahmen wurden gleichzeitig auf dem Klöderpott und auf der Dohlenwiese durchgeführt. Zum Einsatz kamen Freischneider, Astknacker und Harken. Holz und Mahdgut wurde von den Flächen verbracht.
Flächenpflege mit Tradition
Seit dem Bestehen der Plauer NABU-Gruppe ist die Flächenpflege ein fester Bestandteil unseres Veranstaltungsplans. Auch im neunten Jahr waren "alte Hasen" aber auch neue Mitstreiter mit Eifer bei der Sache. Die bisherigen Ergebnisse können sich sehen lassen und beweisen, dass jeder etwas zum Erhalt der Natur beitragen kann.
Freitag gegen 10 Uhr ging es los
Aus Sicherheitsgründen wurde auf dem Klöderpott schon am Freitag gemäht. Dies garantierte freie Bahn für die Freischneider und ein ruhiges Arbeiten am Samstag beim Abharken der Fläche.
Klöderpott
Nördlich von Plau am See liegt der Klöderpott. Dieser kleine Hügel inmitten einer landwirtschaftlich genutzten Fläche beherbergt eines der letzten Vorkommen des seltenen Acker-Wachtelweizens. Schon seit dem Jahr unserer Gründung drängen wir den Schlehenaufwuchs zurück, der den Acker-Wachtelweizen förmlich ersticken würde.
Dieser Bereich wurde mit Freischneidern gemäht, das Mahdgut wurde von der Fläche verbracht.
Dohlenwiese
Die Dohlenwiese ist aufgrund des Magerrasens ein sehr seltenes Biotop im ansonsten eher durch Moore geprägten Plauer Stadtwald. Trockenheit und Wärme begünstigen ein reiches Vorkommen von Großinsekten und seltenen Pflanzen. Der angrenzende, ruhige Buchenwald mit vielen Höhlenbäumen, beherbergt eine namensgebende Dohlenkolonie.
Was war zu tun?
Um eine reibungslose Pflegemahd durch den Naturpark zu ermöglichen, musste Holz (Windwurf) aus der Wiese entfernt werden. Unter den Zitterpappeln am Rand der Fläche hat sich der Hain-Wachtelweizen etabliert, darüber freuen wir uns ganz besonders. Dieser sensible Bereich wurde von Hand mit Hilfe von Freischneidern gemäht , das anfallende Mahdgut und Holz wurde am Rand der Fläche abgelegt. In einigen Teilbereichen der Wiese beginnt der Aufwuchs von Kiefern und Pappeln, dieser wurde weitestgehend entfernt.












