· 

Arbeitseinsatz und Picknick in der Heide

Schweiß, Späne & Snacks

Frauen und Männer schneiden mit Astknackern und einer Motorsäge kleine Traubenkirschen zurück.
Nicht nur die Traubenkirsche breitet sich rasant auf Offenflächen aus. | Foto: Monty Erselius 2025, NSG Marienfließ

Das NSG Marienfließ braucht regelmäßige Pflege, insbesondere in den wertvollen Randbereichen, damit diese als artenreiche Offenlandschaften erhalten bleiben. Durch Traubenkirsche, Birke und Zitterpappel drohen eine zunehmende Verbuschung und Verwaldung. Die gezielte Pflege und das Zurückdrängen dieser Gehölze tragen dazu bei, wertvolle Lebensräume für zahlreiche Pflanzen- und Tierarten langfristig zu bewahren und die besondere Vielfalt des Marienfließes zu erhalten.
Traditionell wollen wir anschließen Grillen und gemütlich zusammensitzen.

Wann: 11. August 17.00 Uhr

Wo: NSG Marienfließ

Mitbringen: Festes Schuhwerk, Handschuhe

Picknick: Grill ist vorhanden, Salate, Kuchen und sonstige Leckereien sind wie immer herzlich willkommen.

Treffpunkt: Waldparkplatz Retzow

Warum lässt man im Naturschutzgebiet nicht einfach alles wachsen?

Die Verbuschung von Offenflächen möchten wir verhindern, weil viele seltene und spezialisierte Pflanzen- und Tierarten auf offene, nährstoffarme Lebensräume angewiesen sind. Wenn sich Gehölze wie Traubenkirsche, Birke oder Zitterpappel ausbreiten, verändern sie nach und nach die Bedingungen vor Ort:

  • Offenlandarten verlieren ihren Lebensraum, weil Gräser, Kräuter und lichtliebende Pflanzen verdrängt werden.
  • Insekten und andere Tierarten verlieren Nahrung und Lebensräume, die an offene Strukturen gebunden sind.
  • Weniger Licht erreicht den Boden, wodurch sich die typische Offenlandvegetation verändert.
  • Ohne Pflege entwickelt sich die Fläche langfristig in Richtung Gebüsch und Wald.
  • Dadurch geht die Struktur- und Artenvielfalt verloren, die gerade den besonderen ökologischen Wert von Offenflächen ausmacht.
    Im NSG Marienfließ ist die Offenhaltung deshalb wichtig, um die dort vorhandenen, wertvollen Lebensräume und ihre typische Artenvielfalt zu erhalten.

Was haben wir vor?

Mit Astknackern, Motor- und Handsägen wollen wir junge Gehölze zurückdrängen. Eine genaue Einweisung erfolgt durch den zuständigen Revierförster. Das Holz kann an Ort und Stelle verbleiben. 
Anschließend wollen wir uns zum Grillplatz begeben und mitgebrachte Köstlichkeiten gemeinsam verzehren. Dann wird Zeit und Gelegenheit sein, sich auszutauschen und gemütlich zusammenzusitzen.

Wir bitten um Verständnis!

Bei allen Terminen behalten wir uns Änderungen vor! Z. B. Witterung, Krankheit oder andere Umstände können (auch kurzfristig) zur Absage oder Verschiebung von Terminen führen. Die Einzeltermine werden jeweils auch per E-Mail kommuniziert. Wenn Du in unseren Mailverteiler aufgenommen werden möchtest, nutze bitte das Kontaktformular...

Nach getaner Arbeit. |Foto: Monty Erselius 2025, NSG Marienfließ
Nach getaner Arbeit. |Foto: Monty Erselius 2025, NSG Marienfließ